Ein paar einleitende Worte zu mir und meiner Kunst, denn sie dient mir als große Schatztruhe,
und bildet als größter Erfahrungs- und Erkenntnisraum mein Fundament, auf dem ich stehe, um daraus Kunst- Interventionen, ARTdialoge und Kreativitäts-Workshops zu entwickeln.
MOMENTS AND NO REGRETS
Wie meine Gedichte auch, sind sie Reflexionen aufs Leben, Innenschau, parodierte Selbstbilder,
zeigen sich ungeschminkt oder überschminkt, verletzlich und traurig, verliebt und melancholisch, wild und extatisch. Das Leben selbst sich aufs Papier zeichnet. Mensch sein in all seinen Facetten.
Ich arbeite nicht mit Vorlagen oder Fotos, sondern ich lasse das Bild im Moment entstehen, ohne zu wissen, was sich da zeichnen will. So sind es die zauberhaften, unperfekten, einmaligen Momente selbst, die nur in einer Haltung des Nicht- Wollens und Geschehen -lassen gelingen. Die ´gelungenen´ Momente teile ich hier mit Ihnen.
Diese Serie aus 2024 entstand aus meinen Fundus von ´älteren´ Zeichnungen, die mich inspirierten, mit diesen in einen weiteren Dialog zu treten und diese weiterzuentwickeln.
Das Spiel mit Tusche startete mit 23 J. Fasziniert und inspiriert von japanischen Tuschezeichnungen und Kalligraphien, beforschte ich die Raumund Kräfteverhältnisse von Schwarz und Weiß, und ihrer Balance. Ich übte mich auf hunderten von Blättern gelungene Pinsel-Setzungen auf weißem Papier zu erzeugen, und Symbole und eine Formensprache zu entwickeln, deren Bedeutung sich aus der Betrachtung heraus erschließen. Eine unverselle Zeichensprache.
Gleichzeitig bestand die Übung darin, den Pinselstrich gekonnt zu setzen.
Dies forderte, sich in eine Art der aktive Meditation zu versetzen. Fokusiert und konzentriert, wie wenn Du einen Bogen spannst und den Pfeil auf dein Ziel richtest und in die totale Präsenz durch deine Atmung kommst, um dann im richtigen Moment den Pfeil/ Pinsel loszulassen.
Eine weitere Vertiefung erfuhrt ich in der Philosophie von Yin undYang, und TCM.
COLLAGEN
Aus der Weiterentwicklung von der Schwarz -Weiß- Thematik entstanden 2004 diese kleinen Collagen, wo sich aus altem Material Neues bildete. Hier forschte ich zu Musterbildungen, Rhythmus, und subtile Wandlungen. Es entstand das Spiel mit Verdichtungen und Freiräumen, Materialen und Grautönen, die als neues vermittelndes Element zwischen den beiden Polen hinzu kamen.
In ihrer Offenheit der Deutungen lassen die Collagen einen besonderen Freiraum für den Betrachter, seine eigenen Interpretionen zu entwickeln.
Aus den Schwarz -Weiß- Arbeiten und einem Streit mit meinem damaligen hochgeschätzen Kunstprofessor Bernd Müller- Pflug im Jahre 2004 entwickelten sich Zeichnungen, aus der Haltung
" Ich kann nicht zeichnen". Es waren Trotz-Zeichnungen, die jedoch gegenteilige Wirkung erzielten. Mit Staunen und Bewunderung betrachtete mein Professor diese. Das war die Initialzündung meiner Zeichenserie, die ich bis heute fortführe. Aus dem Leben sich zeichnen lassen.
Die kleine hier geteilte Auswahl meiner Bilder auf Leinwand mögen sich jetzt nicht unmittelbar mit den Zeichnungen vereinen lassen. Sie haben im Gegensatz zu den momenthaften Zeichnungen, einen langen künstlerischen transformativen Prozess in sich. Am Gewicht der Leinwand lassen sich die Anzahl der Bilder darunter erahnen. Auch hier lasse ich das Bild im Tun entstehen, doch die Prozesse dauern Tage, Wochen, Monate oder länger. Sie sind eigentlich in einem ständigen Veränderungsprozess, so wie ich selbst. So nutze ich den künstlerischen Prozess zur magischen Verwandlung des Lebens.
"Secrets of an Artist"
1989 Katakombe Jazzclub, Hagen
1991 Kulturzentrum Pelmke Schule und Musikclub Louvre, Hagen, Wehringhausen
1991 Werkhof Galerie, Hohenlimburg
1993 Galerie van Remmen, Solingen
1996 Klinik für Kieferorthopädie, Kiel
1997 Galerie , Restaurant Lilienthal, Hamburg
1998 Hamburger Kammerspiele, Hamburg
2000 Eigene Galerie Gemeinschaftsausstellung mit POM, Bildhauer, Jork/Altes Land
2000 Arthouse, Galerie Ahrensburg
2001 Galerie III, Schlossinsel Rantzau, Barmstedt
2002 Kulturbörse
Verden, Gemeinschaftsausstellung
2004 Landart Projekt, HKS Ottersberg
2005 Kulturbörse Verden, Gemeinschaftsausstellung
2007 Offenes Atelier Quickborn, Quickborn
2007 Galerie-Cafe, Schloßinsel Rantzau, Barmstedt
2009 Sound of Art, Kunstmesse Kopenhagen, Falconer-Center
2009-2012 Sylt, Berlin, Basel, Frankfurt über den „Kunstsupermarkt“
2010 25 Jahre ManuArte, Happy Birthday- Pop Up Galerie, Kunstinsel, Dorotheenstr, HH
2011 Kunsttherapeutische Praxis, Eppendorf, Eppendorfer Landstr. 39
2012 Studio manuarte, Virchowstr. 2, Hamburg -Altona
2013 Pop Up
Galerie, sponsored by Marin Hotel, Westerland, Sylt
Von 2014 -2019 galt meine Aufmerksamkeit den Kunstinterventionen, der künstlerischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und Kunstinterventionen für Unternehmen, Universitäten und auf Events.
2024 30 Jahre Kunst in Hamburg, große Werkschau in der Barlach Halle K, Klosterwall 13, HH